Dobermann

Der Dobermann kommt ursprünglich aus Deutschland. Er wird von der FCI in der Gruppe 2, Sektion 1, Nr. 143 als deutsche Rasse anerkannt. Dobermann Männchen können bis zu 75 cm groß werden und ca. 45 kg wiegen.

Aussehen und Charakter

Der Dobermann gehört zu der Kategorie der Großen Hunde, er ist sehr kräftig und wirkt trotzdem elegant. Er hat glattes und glänzendes Fell, welches meistens Schwarz oder braun ist. In Deutschland ist die Zucht mit anderen Farben nicht gestattet. Die Ohren hängen herunter, früher wurden Ohren und Schwanz kupiert, das bedeutet der Schwanz und die Ohren wurden gekürzt. Das wurde in Europa aber verboten, da es dem Tier sehr viel Schmerz zufügt.

Dobermänner gelten als freundlich und sehr anhänglich. Ebenso ist diese Rasse sehr intelligent und muss durch Aufgaben gefordert werden. Diese Rasse ist sehr freundlich zu Menschen, besonders gegenüber Kindern verhält er sich friedlich und ruhig.

Herkunft und Geschichte

Der Dobermann wurde Anfang des 19. Jahrhundert wurde von Friedrich Louis Dobermann gezüchtet, der damals angstfreie Hund verpaarte. Er stammt von einer Mischung aus einem Pincher, Schäferhund und einem Rottweiler ab. Somit entstand der Dobermann, der dann als Wachhund und Arbeitshund gehalten wurde. Schon damals galt der Dobermann als besonders robust und schlau, weshalb er damals schon Arbeiten für die Polizei und die Regierung erledigen sollte.

Dobermann Häufige Erkrankungen

Häufig treten Erberkrankungen auf, die sich auf das Innenohr beziehen. Dadurch leidet der Hund an einer Gleichgewichtsstörung oder sogar an der kompletten Taubheit. Oft hat der Dobermann auch eine Herzerkrankung oder Hüftgelenkschäden. Meistens sind diese Erkrankungen auf eine Überzüchtung zu zuführen, was aber nicht immer der Fall sein muss.

Verwendung und Eignung

Dobermänner werden als Arbeitshund gehalten, sie sind sehr Intelligent und durch ihre Ausdauer eignen sie sich ideal für den Hundesport. Die Rasse wird aber auch sehr oft als Diensthund für die Polizei und den Rettungsdienst genutzt. Er hat einen überaus guten Geruchssinn, weswegen er sehr oft für den Zoll arbeitet.

Dank seiner friedlichen und freundlichen Art wird er aber auch sehr oft als Familienhund gehalten. Er hat eine hohe Reizschwelle und bleibt somit stets ruhig, trotzdem sollte man ihn gut beschäftigen. Dieser Hund muss durch lange Spaziergänge und Intelligenz Aufgaben gefordert werden, sonst wird im schnell langweilig. Diese Hunderasse ist nichts für Anfänger, man sollte konsequent und erfahren an die Erziehung herangehen. Außerdem eignet er sich durch seine robuste Art auch als Wachhund.

 

website statistics