Kangal

Der Kangal Hund kommt ursprünglich aus der Türkei. Er wird nicht von der deutschen FCI anerkannt, jedoch von dem türkischen Zuchtverband in der FCI. Dort wird er in der Gruppe 2, Sektion 2.2. anerkannt. Rüden werden bis zu 80 cm hoch.

Das äußere Erscheinungsbild des Kangals

Der Kangal hat einen sehr muskulösen Körperbau und er ist meistens ein wenig länger als hoch. Er hat ein sehr langes Fell, welches etwas drahtig ist, außerdem hat er eine sehr feine Unterwolle. Meistens haben Kangals eine helle Fellfarbe und eine dunkle Maske im Gesicht, es kann aber auch vorkommen, dass der Kangal eine dunklere Fellfarbe hat.

Geschichte und Herkunft

Der Kangal wurde ursprünglich als Herdenschutzhund gezüchtet. In der Türkei wurde er Ende des 20. Jahrhundert auch für militärische Zwecke benutzt und ausgebildet. Dort halten auch heute noch oft Einwohner einen Kangal als Wachhund im Hof.

Haltung in Deutschland

In Deutschland wird die Hunderasse Kangal in Hamburg und in Hessen als vermutlich gefährlich eingestuft. Wenn Sie sich also einen Kangal anschaffen wollen, müssen Sie daran denken, dass Sie wahrscheinlich einen Wesenstest mit dem Hund durchführen müssen.

An sich ist diese Hunderasse sehr anhänglich und treu gegenüber Menschen, trotzdem eignet er sich nicht als Familienhund mit kleinen Kindern. Man muss einen Kangal sehr konsequent und streng erziehen, und er ist auf jeden Fall nicht für Anfänger zu empfehlen. Ein Kangal gilt vor allem als friedlich und sanft gegenüber Menschen, andere Hunde mag er aber eher weniger.

Trotz all dem kann ein Herrchen/Frauchen auch sehr viel Spaß mit dieser Hunderasse haben, er wird Ihnen auf jeden Fall nicht mehr von der Seite weichen.

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